Beiträge von Kernianer

    Hm, also bei mir hatten in 12 Jahren Bollizucht die Rüden nie Lust, sich mit den Welpen zu beschäftigen.

    Die Jungs haben sich da immer schön rausgehalten

    und haben die Hündinnen machen lassen.

    Ich hab auch in all den Jahren nie gesehen,

    das einer meiner Rüden den Kleinen etwas beibringt, was die Mädels nicht gemacht hätten.

    Denen waren die Welpen völlig hupe.:breitesgrinsen:


    Wichtig fände ich schon, das andere Hunde im Züchterhaushalt wohnen,

    aber es muss nicht der Vater sein.

    Zitat

    Ein kastrierter Rüde hat kein Interesse mehr an Hündin. Der vollzieht auch keinen Akt mehr, außer er wäre nur sterilisiert...

    Das ist ein absoluter Irrglaube!

    Ich habe selbst schon daneben gestanden,

    als ein kastrierter Rüde eine Hündin in der höchsten Hitze gedeckt hat.

    So schnell konnte man gar nicht gucken,

    und dieser Rüde hatte niemals zuvor in seinem Leben eine Hündin gedeckt.

    Er war definitiv kastriert und nicht nur sterilisiert.

    Seitdem weiß ich es besser, habe mich auch nochmal schlau gemacht und es ist tatsächlich so.

    Kommt halt nur heiße Luft.

    Die Besitzer der beiden (ein Haushalt) waren fix und fertig,

    haben anschließend auch noch die Hündin kastrieren lassen.

    Danach war Ende.

    Obwohl mein Jimi als erfahrener Deckrüde zum Beispiel sogar bei meiner kastrierten Hündin Katze alle halbe Jahr (so wie früher die Läufigkeiten taktiert waren) vermehrt schnüffelt,

    so als ob sie dann ihren Geruch verändert.

    Hallo Jürgen,


    ich möchte dir auch auf keinen Fall zu nahe treten und es ist auch nicht böse gemeint, was ich schreibe.

    Hab ja selbst jahrelang im Verein gezüchtet.

    Aber selbst wenn man Hündin und Rüde im Haus hat,

    kann man auch problemlos dafür sorgen, das es keinen Nachwuchs gibt, wenn man das nicht möchte.

    Ich würde dann entweder die Hündin kastrieren oder einen von beiden für drei Wochen ausquartieren

    und woanders unterbringen.

    Damals habe ich es teilweise noch anders gemacht, einer von beiden war immer in einem Laufstall,

    wo der andere nicht dran kam.

    Oder ich hab manuell, zB mit Pampers für beide, verhindert das es zum Decken kam.


    Wenn man da konsequent ist, passiert auch nichts.:ne:


    Wenn du es allerdings in Kauf nimmst das es mal Welpen gibt,

    solltest du beide Hunde auch auf Erbkrankheiten wie zB Patella untersuchen lassen,

    alles andere wäre absolut verantwortungslos.

    Diese Untersuchungen dürfen allerdings vor einem Jahr nicht durchgeführt werden,

    bei Hündinnen auch nicht während einer Läufigkeit.

    Und der Arzt muss zugelassen für diese Untersuchung sein.

    Ach das ist halt alles relativ.

    Natürlich muss ein Hund ohne Ahnentafel nicht unbedingt bedeuten, das er krank wird.

    Aber das Risiko ist höher, wenn die Eltern nicht untersucht wurden.

    Oder bei Inzucht halt das es genetische Defekte geben könnte.

    Oder das er eben unerkannte Krankheiten an Nachwuchs weiter gibt.

    Grundsätzlich sollte man bei Welpen ohne AT nach den Untersuchungen der Elterntiere fragen,

    und wenn gesagt wird die wären vorhanden lässt man sich halt die schriftlichen Belege dafür zeigen.

    Ein Elterntier ohne Patellauntersuchung wäre für mich ein Ausschlussgrund, das ist das mindeste.

    Und die Untersuchung beider Tiere sollte halt auch 0/0 ergeben haben.


    Ich persönlich hab die Erfahrung gemacht, das viele Hündinnenbesitzer irgendwann

    doch mal über Welpen von ihrem Schätzchen nachdenken.

    Weil die halt so toll ist und man sie sehr liebt,

    weil der TA gesagt hat jede Hündin sollte mal Welpen haben,

    weil man selbst das mal erleben möchte und und und...

    Oder der Rüde soll unbedingt mal Papa werden, der ist ja so toll.


    Aber man scheut die Kosten, den aufwendigen Anschluss an einen Verein,

    und was wäre wenn die sagen, der Hund ist nicht geeignet?

    Man liebt sein Mäuschen ja so wie es ist,

    und will nicht hören wenn jemand über "Mängel" des eigenen Hundes spricht, egal welche.

    Viele Besitzer sind da super empfindlich, oder machen auch einfach mal die Augen zu,

    denn sie wollen es halt unbedingt (besonders wenn man nicht weiß was einen erwartet...:krrr:).


    Welcher Züchter schreibt denn auch schon über die Nächte,

    die man sich um die Ohren geschlagen hat,

    die tausenden Kackwürstchen die man entfernt hat

    (möglichst bevor die Kleinen sich drin gewälzt haben...),

    die Möbel die die Kleinen angenagt haben, die Nerven die es gekostet hat.

    Oder über Hündinnen, die bei der Geburt gestorben sind, ebenso auch oft die Welpen.

    Oder die vielen Kosten die man hatte, Tierarzt, Medikamente, Futter,

    Decken, Wurfkiste, aaach die Liste ist unendlich.:xy:


    Deshalb züchten viele Hobbyzüchter eben einfach so und das ist nicht gut.

    Ich plädiere immer dafür, sich einen Hund mit Ahnentafel zu kaufen,

    auch wenn man eigentlich nicht züchten möchte.

    Natürlich ist eine AT auch keine Garantie für die Gesundheit oder für einen super Züchter.

    Da muss man dann schon echt mit Verstand kaufen, genau hinsehen, und beim leisesten Zweifel

    sollte man besser ohne Welpe nach Hause gehen, auch wenn es noch so schwer fällt.


    Wofür ich überhaupt kein Verständnis habe,

    ist wenn ein Züchter im Zuchtverein ist, aber Welpen trotzdem ohne Ahnentafel abgibt.

    Das ist totaler Blödsinn, denn die Tafeln kosten gerade mal ca. 20 € pro Welpe...

    da würde ich dann echt misstrauisch werden.


    Sorry das ich solche Romane schreibe, aber das Thema liegt mir halt am Herzen.:se11:

    Hallo Jürgen,


    wenn dein Freddi keine Ahnentafel hat, darf er leider kein Deckrüde für Rassehunde sein.

    Der Nachweis der Reinrassigkeit ist nicht gegeben

    und er würde auf Ausstellungen als "Mischling" gelten.

    Hätte Freddi eine Ahnentafel,

    müsste er neben verschiedenen gesundheitlichen Untersuchungen wie zum Beispiel auf Patella

    oder eine große Augenuntersuchung auch eine Zuchttauglichkeitsprüfung machen.

    Dazu gehört es, verschiedene Ausstellungen zu besuchen

    und dann zum Schluss den Hund einem Zuchtwart vorzustellen.

    Der überprüft dann den Hund auf die Rassetypischen Merkmale, Bemuskelung, Wesen etc.

    Größe und Gewicht werden gemessen und verschiedene andere Dinge begutachtet.

    Der ganze Prozess ist ziemlich zeitaufwendig und zieht sich oft über Monate hin.

    Sowohl die tierärztlichen Untersuchungen als auch die Ausstellungen und Zuchttauglichkeitsprüfungen sind nicht gerade billig,

    da müssen schon etliche Euros investiert werden.

    Dazu kommt das der Erfolg nicht garantiert ist,

    denn wenn der Hund als nicht zuchttauglich bewertet wird (sei es wegen Krankheiten oder Rassetypus),

    bleibt man auf den Kosten sitzen, denn die hatte man ja trotzdem.


    Theoretisch könnte Freddi natürlich Hündinnen decken, die ebenfalls ohne Ahnentafeln sind,

    wo die Besitzer einfach nur mal einen Wurf machen möchten...

    Aber das ist echt mit Vorsicht zu genießen, denn ihr könnte ja nicht nachsehen ob die Hunde zum Beispiel eng verwandt sind oder man weiß nicht, ob es Krankheiten gibt.

    Da würde man mehr oder weniger russisches Roulette spielen,

    die Gefahr das es kranke Welpen gibt würde sich stark erhöhen.

    Sylvie hat schon vieles gesagt, was man dazu sagen kann.


    Es tut mir wahnsinnig leid für euch!

    Viele hier lieben ihre Bollis abgöttisch und fallen in ein tiefes Loch, wenn diese gehen müssen.

    Egal aus welchen Gründen und ob früh, oder sehr spät.

    Es ist irgendwie immer zu früh und immer unfassbar schmerzhaft.

    Ich hoffe ihr könnt euer Trauma irgendwann überwinden

    und wieder einer kleinen Fellnase ein wundervolles Zuhause schenken.


    Zitat


    Ein Welpe mit 9 Wochen und 640 Gramm gibt man nicht ab.

    Das ist eigentlich der Schlüsselsatz von Sylvie, der alles sagt.

    Schade, das die Züchterin nicht reagiert.

    Obwohl es glaube ich nicht zulässig ist, ihren Namen hier zu nennen... Datenschutz und so.

    Nicht das euch nachher noch ein Strick draus gedreht wird.

    Das würde ich lieber wieder entfernen...


    Auch ich hatte so ein kleines Mäuschen, in meinem Profilbild kann man sie noch sehen,

    mein kleines Filinchen. :herzmalen:

    Ich bekam sie mit vier Monaten, mein erster Bolonka, da wog sie 850 Gramm.

    Sie wurde günstiger abgegeben als die anderen Welpen, da sie zu klein war

    und die Züchterin hat sie so lange behalten, bis sie sicher sein konnte das sie es packt.

    Sie war mein Liebling, mein ein und alles, so gut wie nie krank, wog ebenfalls 1,8 kg,

    bis sie plötzlich mit 8 Jahren massiven Haarausfall hatte und dann mit 9 Jahren Herzprobleme bekam.

    Danach lebte sie nur noch eine kurze Zeit und wurde schließlich in meinen Armen erlöst.

    Man vergisst es nie und weint immer, wenn man darüber berichtet, so wie jetzt auch.

    Obwohl es nun schon so lange her ist...


    Ich brauche immer sehr lange bis mein Herz wieder einen Platz frei hat.

    Aber meine Bollis, die ich jetzt um mich habe,

    geben mir so viel und helfen auch ein Stück weit über den Schmerz hinweg,

    auch wenn sie die anderen niemals ersetzen können.

    Sie lösen ein bisschen diesen traurigen Knoten,

    und bringen wieder Liebe und auch positive Gedanken ins Leben.

    Die beste Therapie, die man machen kann.


    Viel Kraft für euch und vielleicht hilft es euch ja ein bisschen,

    wenn ihr hier darüber schreiben könnt.

    Und Molly spielt jetzt vielleicht mit meinem Filinchen auf der großen Regenbogenwiese...

    Hallo Michael,


    unter bestimmten Voraussetzungen spricht nichts dagegen,

    die aber für jeden gelten sollten, unabhängig vom Alter.


    Bin ich körperlich fit genug, um einen Welpen groß zu ziehen, samt Stubenreinheit (bei der man leider öfter Zeit auf dem Fußboden mit dem Wegwischen der Pipipfützen verbringt...:krrr:), Auslauf und Spiel?

    Ein Welpe muss immer sofort nach dem Schlafen, Spielen und Fressen raus, aber spätestens alle eineinhalb bis zwei Stunden, und das über mehrere Wochen.

    Den Welpen muss man noch nicht körperlich auslasten,

    aber mit einem Jahr kann ein Bolli, je nach Temperament, schon auch sehr quirlig sein.

    Auch die Erziehung kostet Zeit und einiges an Arbeit.

    Jeder Hund sollte die Grund-Benimmregeln für Hunde kennen und beherrschen.

    Bin ich in der Lage, ihm diese beizubringen?

    Wer kümmert sich um den Hund, wenn ich mal krank bin, vielleicht auch für längere Zeit?

    Wer übernimmt den Hund, falls mir etwas passiert?

    Kann ich die Kosten tragen, die eventuell bei einer schweren Erkrankung des Hundes auch mal in die Tausende gehen können?

    Ist mein Partner damit einverstanden, bzw, wenn ich allein bin, muss auch ein zukünftiger Partner mit dem Hund klar kommen.


    Ein Bolonka wird ca. 15 Jahre alt, du kannst dir am besten selbst ausrechnen wie alt du dann bist.

    Aber wenn du Unterstützung hast, warum nicht?

    Hier gibt es auch nicht mehr ganz so junge Hüpfer, die mit ihren Bollis sehr glücklich sind.<3


    Tatsächlich könnte es leider auch sein,

    das in etwa einem Jahr viele jüngere Bolonkas abgegeben werden,

    die jetzt während des Lockdowns unüberlegt angeschafft wurden.

    Wenn du dir das vielleicht auch vorstellen kannst?


    Auf jeden Fall ist ein Bolli ein treuer Gefährte, der dir viel Liebe schenken wird.


    Viele Grüße

    Ich bin da völlig anders...

    Hatte schon verschiedene Rassen und auch Mischlinge in meinem Leben,

    aber ich hatte zu keinem Hund bisher eine solche Beziehung wie zu meinen Bollis.

    Jeder einzelne berührt mein Herz... <3

    Das kann ich einfach nicht anders sagen. :)

    Herzlich Willkommen hier bei uns Bolli-Verrückten!

    Die Entscheidung für einen Bolonka werdet ihr nicht bereuen.

    Es sind die tollsten Hunde der Welt!:1232:

    Oh Birge, Ich hoffe es war nicht Bambina?

    Das Felix gegangen ist weiß ich, aber ich weiß nicht mehr wann das war.


    Mann, ich werde alt.

    So viele Bollis habe ich in Familien einziehen sehen und nun ist ein Teil schon so alt

    oder schon auf der Regenbogenwiese.

    17 Jahre lebe ich nun schon mit Bollis... unfassbar, was in dieser Zeit alles passiert ist.


    Katti, die Fotos sind toll.

    Ich finde es immer wieder schön zu sehen,

    das ich nicht die einzige Bolli-bekloppte auf der Welt bin.

    Birge ich drück dich auch mal ...:streichellieb:

    Natürlich weckt das auch Erinnerungen an die kleine Püppi.


    Renate, auf deinen Fotos sehe ich ja sogar Thomas (Speedy) und Gabi mit beiden Hunden.

    Thomas hat ja damals das E-book Bolonka-Info initiiert,

    zu dem auch ich einen Teil geschrieben habe.

    Das hat vielen Bollibesitzern sehr geholfen, da es ansonsten noch überhaupt keine Infos gab.

    Ich vermisse ihn hier sehr denn ich mochte seine Art, und vor allem die vielen tollen Fotos.


    Dankeschön das ihr uns teilhaben lasst!

    Das kann mit dem Schnee zu tun haben oder auch mit dem Salz.

    Mein Filinchen fing früher in beiden Fällen an zu humpeln und lief dann nur auf drei Beinen.

    Trotzdem solltet ihr momentan sowieso nach 10 Minuten Schluss machen.

    Kleine Hunde kühlen bei starken Minustemperaturen extrem schnell über die Atemluft aus,

    das kann lebensbedrohlich sein.

    Wenn ihr nach Hause kommt, die Pfötchen mit warmen Wasser abspülen,

    damit das Salz weg ist denn es sollte nicht abgeleckt werden.:):thumbup:

    Hallo Zelli,


    schön das ihr hier seid.

    Du hast ja ne tolle Mischung zu Hause!

    Da bin ich ja gespannt, wie sich die kleine Coco einfügen wird in dein Rudel.

    Bollis sind ja super anpassungsfähig, deshalb vermute ich das es keine Probleme geben wird.

    Warum auch? Du kennst dich ja aus mit Hunden, dann klappt das schon.:):thumbup: