auffällig kleiner Welpe

  • Hallo, gerne stelle ich mich vor. Ich heiße Elli und gestern hatte ich das Vergnügen unseren Welpen besuchen zu können. Er ist nun ziemlich genau 5 Wochen alt und ein Herzensbrecher. Jedoch fiel mir auf, dass unser Rüde im Vergleich zu seinen Geschwistern deutlich kleiner ist. Die Züchterin bestätigte das. Zwischen unserem Welpen und seinen Brüdern und Schwestern liegen teilweise 400 g Unterschied. Das empfinde ich als eine Menge und das Lesen im Bolonka Ratgeber brachte mir die Erkenntnis, dass unser Welpe im Vergleich zum Durchschnitt tatsächlich sehr klein ist. Nun machte mich eine befreundete Bolonka-Besitzerin zusätzlich nachdenklich, da sie sagte, dass die Kleinen oft klein blieben und bedingt durch ihre Grösse oft gesundheitliche Probleme hätten. Habt Ihr hier Erfahrungen und würdet sie mit mir teilen? Ich wäre dankbar.

  • hallo Elli und herzlich willkommen hier bei uns im Forum. Hier wirst du bestimmt auf all deine Fragen eine Antwort bekommen. Vieles kannst du schon im voraus in den einzelnen Rubriken finden, oder wir helfen dir auch gerne weiter.

    Und jetzt zu deiner Frage....

    Bollis wiegen im Schnitt zwischen 3 und 5 Kilo. Natürlich gibt es kleinere und größere Exemplare. Ich habe bis jetzt immer sehr zierliche Bollis gehabt. Meine Püppi hatte 2,8 Kilo, meine Wilma hat 3,5 Kilo und mein Söckchen wiegt 4 Kilo. Gesundheitlich hatte und habe ich keine Probleme. Alle sind gesund, fit und immer gut drauf.

  • Willkommen im Club, Elli. Schön, daß du zu uns gefunden hast:wc14:


    Ich habe auch 2 Kleine Bolliemädchen. Quintina wiegt mit ihren 4 Jahren 3 kg und Inea mit ihren 3 Jahren 2.8 kg. Gerade bei Inea war es auch so, daß sie deutlich leichter und kleiner war, als ihre Wurfgeschwister. Sie ist aber bis heute gesund und munter.

    Paßt zu mir. Ich bin auch nur 1.50 m groß:lachkrampfkrieg: Wenn der Kleine sonst keine Krankheitszeichen zeigt, ist es vielleicht nur eine Laune der Natur. Es muß nicht immer schlimm sein, klein zu sein.

    Ich guck mal, ob ich noch Foto von Inea mit Wurfgeschwister finde.

    Tut mir leid. Klappt jetzt nicht. Versuche später nochmal.

    So viel aber noch. Inea hatte 2 Geschwister. 1 Schwester und 1 Bruder. Beide, wie gesagt, deutlich größer, als sie. Der Bruder ist später preisgekrönt in die Zucht gegangen und hat schon viele gesunde Nachkommen. Du siehst, die Anlagen des Wurfes waren gut, nur Inea ist einfach klein und zierlich geblieben, aber gesund:1232:

  • Danke für Eure Rückmeldungen. Das macht mir Mut. Ich werde erstmal aufmerksam die Entwicklung der nächsten Wochen beobachten und hoffe auf gute Aussagen seitens des Tierarztes bei der Untersuchung nach 8 Wochen. Habt herzlichen Dank :*

  • Hallo Elli , erstmal :wc8:.

    genau wie Irmi bin ich auch der Meinung wenn nicht extra auf klein gezüchtet wurde ,soll es wohl manchmal einfach von Natur aus so sein . Es gibt mal kleine und Große . Auch die kleinen aus einem Wurf müssen nicht unbedingt krank sein .Meine Nelly ( 8 Jahre)ist auch eher von der kleineren Sorte 2,7 kg .Bis jetzt ist Nelly fit und kern gesund . Schau dir einfach die Entwicklung an , auch wenn er klein ist sollte er in seinem Alter stätig wachsen und auch zu nehmen .Natürlich alles im Vergleich zur Größe. Vielleicht kannst du uns mal ein Foto von deinem kleinem Schatz zeigen.

  • Hallo,

    http://www.puks-tal-bolonka.de…wetna-welpen-gewicht.html

    Mein Teddy wiegt 6,7 kg. Er war mit 10 Wochen fast doppelt so groß wie die Geschwister. ;-)

    Ich wusste, dass er groß wird..., und das habe ich mir gewünscht.


    Mit 8 Wochen kann man sehen, wo es hingeht mit Größe und Gewicht. Man weiß ja nicht, wo die größeren Geschwister hingehen, vielleicht auf 6 Kilo plus. Ich habe ganz bewusst den großen Welpen genommen, der eher zurückhaltend war. Der halbgroße Bruder war der Chef... ;-)

    Ich finde es sinnvoll zu überlegen, was man haben möchte. Vielleicht keinen Hund unter.... Kilo.

    Wenn man sich damit unwohl fühlt, kann man abspringen. Aber ich würde mal 3 Wochen warten.

    Züchter weiß normal dann auch, wo es hingeht mit Größe und Gewicht.


    Und wie der Welpe sich entwickelt, wie er wirkt....

  • Ich denke das ist wie bei den Menschen. Erst dauert es bis sie wachsen und dann kommt ein Schub und sie sind größer als die anderen.


    Arni war der letzte und kleinste aus dem Wurf, er war so klein das wir befürchteten das er nicht überlebt. Er blieb ziemlich klein und zierlich aber als er etwas älter als ein Jahr war wuchs er in die Höhe und brachte um die 5 Kilo auf die Waage. Er wurde stattliche 28 cm groß was noch im Rahmen war. Als wir ihn kastrieren mussten weil er sich selber sehr liebte :krrr: hat er zugenommen (auch weil mein Mann ihm nicht wiederstehen kann und mit Leckerlie vollstopft) Jetzt wiegt mein kleiner Schatz 9 Kilo, er ist kräftig aber nicht dick außerdem ist er noch 1 cm gewachsen. Ich liebe jedes Gramm an ihm, genauso wie er ist.

    Bedenkt doch bitte auch das das keine Maschinen sind sondern Lebewesen und da kann auch der Mensch mit der Rasse experimentieren wie er will, die Natur sieht es anders vor, GsD.

  • Hallo zusammen,


    ich kann/muss zu diesem Thema leider eine (sehr traurige) Geschichte erzählen, die in eine ganz andere Richtung geht, als alle anderen Antworten auf die Besorgnis des Fragestellers.


    Unsere Molly war auch ein ausgesprochen kleiner Welpe, bei Abholung bei der Züchterin wog sie mit 9 Wochen nur rund 640 Gramm. Nach knapp 10 Monaten mussten wir sie einschläfern lassen, weil sie so viele gesundheitliche Probleme hatte, dass ein schmerzfreies Leben für sie nicht mehr möglich war (Lebershunt, Makrozephalie, also ein zu groß angelegtes Gehirn mit nicht komplett verschlossener Schädelkalotte, Patellalux beidseitig und ein sog. Übergangswirbel – alle schwerste, angeborene Missbildungen).


    Molly wog am Ende (mit knapp 10 Monaten) nur 1,8kg und für uns haben sich sämtliche in den gängigen Bolonka-Ratgebern gegenüber klein bzw. zu klein gezüchteten Bolonkas geäußerten Bedenken leider bewahrheitet.


    Dabei wollten wir nur einen gesunden, normal großen Bolonka und haben dafür bei der Bolonka Zwetna Zucht von der Schlossallee (Marlen Olk) 1500 Euro bezahlt (vor Corona). Die Züchterin geht übrigens nicht mehr ans Telefon und antwortet weder auf E-Mails noch Einschreiben, seit wir sie mit o.g. Diagnosen und der Tatsache konfrontiert haben, dass unsere kleine Hündin nicht einmal 10 Monate alt geworden ist.


    Meine Frau und ich stehen vor den Scherben unseres Traumes vom eigenen Hund und müssen uns in psychologische Behandlung begeben.

  • Oh je das tut mir sehr, sehr leid für eure Molly und euch.

    Diese Zucht sagt mir nichts aber ihr Internetauftritt sieht gut aus. Schade das der Züchter nicht von sie hören lässt. Es kann immer mal vorkommen das ein krankes Hündchen dabei ist was sich vielleicht erst später herausstellt. Aber gerade dann sollte ein guter Züchter zur Seite stehen. Ein Welpe mit 9 Wochen und 640 Gramm gibt man nicht ab.

    Egal wie die kleine durfte nur 10 Monate alt werden. Ich bin mir sicher das ihr sie mit Liebe und Fürsorge überhäuft habt und ihr ihre kurze Lebenszeit so schön gemacht habt wie es möglich war. Ja das geht an die Psyche und tut unheimlich in der Seele weh.


    Wenn es euch besser geht und ihr euch in der Lage fühlt solltet ihr euch auf jeden Fall den Traum eines eigenen Hundes verwirklichen. Molly wird immer in eurem Herzen sein.

  • Liebe Sylvie,

    Vielen Dank für die lieben Worte. Man hätte es nicht besser ausdrücken können; Als ob Du uns kennen würdest. Wir haben wirklich Alles getan, um Molly das Leben so schön wie möglich zu gestalten und neben mehreren Tausend Euro für Tierärzte sehr viel Zeit und Liebe investiert.

    Trotzdem darf ein Hund nicht vor seinem ersten Geburtstag sterben und wenn, dann muss von der Züchterin irgendein Entgegenkommen zu erwarten sein. So steht uns jetzt noch ein womöglich über Monate/Jahre dauerndes Gerichtsverfahren bevor, in dem wir uns immer wieder mit dem viel zu frühen Tod unserer geliebten Maus beschäftigen und das Ganze nochmal und nochmal durchleben müssen. Als ob uns nicht schon genug angetan wurde...

  • Es ist sehr schade das der Züchter nichts von sich hören lässt. Er hätte schon die ganze Zeit mit euch in Verbindung stehen sollen. Ich gehe davon aus das er wusste das Molly krank ist, oder? Ich meine jetzt nicht das er euch Molly verkauft hat in dem Wissen sie ist krank. Ihr habt ihm doch vorher schon kontaktiert und ihm gesagt wie es um die kleine Molly steht?


    Ich kann es nur wiederholen, es kann immer wieder ein krankes Hündchen dabei sein was sich vielleicht erst später herausstellt, dafür kann auch der Züchter nichts aber er kann euch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich weis nicht wie ein verstorbenes Hündchen vor Gericht behandelt wird, als Lebewesen oder als Sache?

    Ich an eurer Stelle würde mir da keine große Hoffnung machen im besten Fall bekommt ihr vielleicht ein paar Euro Entschädigung. Was sagt denn euer Anwalt?


    Bitte lasst euch von diesem ganzen nicht entmutigen euren Traum zu erfüllen und versucht Molly lebend und in liebevoller Erinnerung zu behalten.


    Ich wünsche euch viel Kraft und viel Erfolg das ihr das erreicht was ihr euch erhofft und das ganz bald ein kleiner süßer gesunder Engel bei euch einziehen darf der euch sehr viel Freude ins Leben bringt, das wünsche ich euch von Herzen.

  • Vielen lieben Dank für die netten Worte!

    Wir haben die Züchterin des Öfteren darüber informiert, wie krank Molly war. Das hat sie aber überhaupt nicht interessiert und wenn sie auf unseren ersten Brief noch dem einem einzigen (unverschämten) Satz "Molly war bei Übergabe kerngesund" geantwortet hat, haben wir danach nie wieder eine Antwort von ihr bekommen.

    Wir haben nie unterstellt, dass absichtlich ein kranker Hund gezüchtet wurde, aber angesichts der Schwere all dieser Diagnosen und aufgrund der Tatsache, dass alle angeborenen Missbildungen bereits von Anfang an bestanden haben, räumt uns unser Anwalt gute Chancen ein. Aber Du hast Recht, es geht nur um Geld und das bringt uns unsere Molly nicht mehr zurück. Im Gegenteil, wir müssen uns wohl noch bis weit in das nächste Jahr hinein mit ihrem viel zu frühen Tod beschäftigen, nochmals nach Mecklenburg-Vorpommern reisen und schlimmstenfalls der Züchterin nochmals gegenübertreten. Aber sich einfach so gefallen lassen, was uns angetan wurde kommt für uns auch nicht in Frage und zudem muss ja auch zumindest versucht werden, dass durch die juristische Konfrontation ein Umdenken erfolgt und nicht weitere kleine Hunde auf die Welt kommen, die keine Chance auf ein normales Leben haben.